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Buddha – Der Weg zur Erlösung
Siddharta Gautama war kein Retter, Erlöser oder Weltverbesserer. Er war schlicht ein „Erwachter“ – so die Bedeutung des Ehrennamens, den ihm seine Jünger später gaben. Aus seinem Zustand des völligen Erwachtseins heraus, hätte Buddha die Welt für immer verlassen und in das langersehnte Nirwana eingehen können. Aber er blieb auf der Welt, um einer wachsenden Schar von Anhängern den Weg zur vollkommenen Selbsterlösung zu weisen. Seine wichtigste Botschaft: Die Welt ist Leiden und der Mensch kann dem Kreislauf der Wiedergeburt nur entkommen, wenn er den richtigen Weg des Denkens und Handelns wählt, wenn er Gier, Hass und Neid besiegt.
Aus einem fürstlichen Geschlecht stammend, hatte Buddha seine Kindheit und Jugend in Luxus gelebt. Später beeindruckten ihn zufällige Begegnungen mit menschlicher Not so sehr, dass er, um die Vergänglichkeit der Welt zu überwinden, Asket wurde. Sieben Jahre lang suchte er durch Hunger und Selbstkasteiung vergeblich nach Erleuchtung, bis ihm klar wurde, dass er auf rein geistigem Weg zum Ziel gelangen müsse. Unter einem Feigenbaum meditierend erreichte er die Erleuchtung und erkannte die „vier edlen Wahrheiten“: vom Leiden, von der Entstehung des Leidens, der Vernichtung des Leidens und dem zur Vernichtung des Leidens führenden Weg. Damit war das Fundament für eine Religion geschaffen, der heute etwa 330 Millionen Menschen angehören.
Wie leben Buddhisten heute und wie lebte der historische Buddha? Wie gründete und organisierte er seinen Mönchsorden? Und warum konnte die buddhistische Lehre so viele Anhänger gewinnen? In Klöstern, Bibliotheken und an Pilgerstätten in Indien, Sri Lanka und Tibet sucht der Film nach Antworten auf diese Fragen. Dabei zeichnet er zum einen ein eindrucksvolle Panorama des heutigen Buddhismus und verfolgt zum anderen die Geschichte vom Leben und Wirken des einzigen Religionsstifters, der eine Religion ohne Götter begründete.




